Lotto feiert in diesem Jahr sechzigsten Geburtstag

Lotto feiert in diesem Jahr sechzigsten Geburtstag
Lotto feiert in diesem Jahr sechzigsten Geburtstag / Foto (Saartoto-Geschäftsführer Michael Burkert (li.) und Peter Jacoby): Saarland-Sporttoto GmbH

In gut einem halben Jahr ist es soweit, dann steht das 60-jährige Jubiläum des beliebtesten und bekanntesten Glückspiels in Deutschland an. Die Rede ist vom Lotto-Klassiker ‚6 aus 49‘. Die Geburtsstunde der Zahlenlotterie fand am 9. Oktober 1955 statt. Es war ein Sonntag an dem die erste Live-Ziehung der Zahlenlotterie in einem Hamburger Hotel ins Leben gerufen wurde.

In sechs Jahrzehnten ist LOTTO 6aus49 zum populärsten Glücksspiel in Deutschland geworden. Ein Viertel der Bevölkerung spielt regelmäßig LOTTO bzw. fast jeder zweite deutsche Haushalt. Die Formel „6aus49“ hat bis heute nichts von ihrem Glanz eingebüßt. Im vergangenen Jahr haben die Lottospieler 662 Millionen Spielaufträge in den Annahmestellen oder im Internet abgegeben. Demzufolge ist LOTTO 6aus49 das umsatzstärkste Produkt des DLTB. Der Umsatz 2014 betrug rund 4 Milliarden Euro (von 7 Milliarden Euro Gesamtumsatz des Deutschen Lotto- und Totoblocks – also rund 60 Prozent). Damit ist LOTTO einer der wesentlichsten Bestandteile für die Förderung der Allgemeinheit. Anlässlich des Jubiläumsjahrs hat der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) in der vergangenen Woche zu einer Veranstaltung „LOTTO trifft Politik“ in das ZDF-Hauptstadtstudio nach Berlin (ab 18:00 Uhr) eingeladen, an der unter anderem die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, teilnahmen.

„Hinter dem traditionsreichen LOTTO 6aus49 stehen 16 staatliche Lotteriegesellschaften in den Bundesländern, die den Glücksspielstaatsvertrag mit Leben erfüllen und seit Jahrzehnten gemäß der gesetzlichen Aufgaben ihren Teil zu einem verantwortungsvollen Glücksspiel in Deutschland beitragen. Gekennzeichnet ist das verantwortungsvolle Handeln u. a. durch hohe Maßstäbe beim Spieler-, Jugend- und Verbraucherschutz. Im Rahmen einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung befürworten 88 Prozent der Befragten eine staatliche Kontrolle des Glückspiels. Eine überwältigende Mehrheit spricht sich damit für eine Beibehaltung der Regelungen des Staatsvertrags als Alternative zu einer Kommerzialisierung des Glücksspiels aus, aber auch für den Fördergedanken, der dem Glücksspielstaatsvertrag innewohnt. Allein in den letzten zehn Jahren haben die Landeslotteriegesellschaften fast 12 Milliarden Euro an Steuern an die Länderhaushalte abgeführt, fast 16 Milliarden Euro wurden dem Gemeinwohl (Sport, Soziales, Kultur, Denkmal- und Naturschutz) zur Verfügung gestellt“, so Michael Burkert, Federführer des DLTB und Geschäftsführer der Saarland-Sporttoto GmbH.

Peter Jacoby, ebenfalls Geschäftsführer der federführenden Gesellschaft Saarland-Sporttoto GmbH, ergänzt: „Zahlreiche kommerzielle Glücksspielanbieter aus dem Ausland erzielen ihre Gewinne durch Spieleinsätze deutscher Konsumenten. Sie bezahlen nur zum Teil Steuern in Deutschland und haben ihren Sitz in Steueroasen. Folge: Dem deutschen Staat – und somit den 16 Bundesländern – werden Steuergelder vorenthalten. Die Steuergerechtigkeit bleibt dabei auf der Strecke. Zudem gibt es immer mehr illegale Anbieter aus dem Ausland, die auf den Markt drängen. Diese erzielen mit Wetten auf die deutsche LOTTO-Ziehung hohe Umsätze. Das birgt u. a. hohe Gefahren für den Schutz von Minderjährigen wie auch für den Verbraucherschutz. Gegen illegale Glücksspielanbieter, die gegen deutsche Gesetze verstoßen, sind alle vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten wie Werbeverbote oder die Unterbindung der Zahlungsströme zwischen illegalen Anbietern und Kunden zu nutzen.“

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