BINGO-Gelder von Lotto Rheinland-Pfalz für kleine Projekte mit großer Wirkung

Die Lotterie BINGO von Lotto Rheinland-Pfalz macht nicht nur die Spielteilnehmer glücklich, sondern unterstützt auch viele Projekte im Natur- und Umweltschutz sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Einige Beispiele wurden am Donnerstag im Umweltministerium in Mainz vorgestellt. Neben den Gewinnchancen für die Mitspieler dient die Lotterie BINGO auch dazu, Gelder für die Belange des Umweltschutzes und der Entwicklungszusammenarbeit einzuspielen und bereit zu stellen.

Am Donnerstag wurden daher für die Jahre 2014 und 2015 Fördergelder in Höhe von jeweils 165.504,45 Euro an die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz sowie das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN) übergeben und einige Projekte vorgestellt. „Wir sind froh, dass es Lotto Rheinland-Pfalz gibt. Alleine im Jahr 2015 sind aus den Umsätzen rund 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben an den Landeshaushalt geflossen. Umso mehr freut es mich, dass Lotto Rheinland-Pfalz mit der Lotterie BINGO außerdem viele Projekte im Umweltschutz und der Entwicklungszusammenarbeit fördert“, sagte Staatssekretär Dr. Thomas Griese.

„Als Unternehmen, das dem Gemeinwohl in allen Facetten verpflichtet ist, möchten wir mit den Mitteln vor allem die kleinen Projekte in diesen Bereichen fördern“, unterstrich Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Oft sind es die kleinen Dinge, die eine sehr große Wirkung erzielen. Das beweisen wir immer wieder als Partner des Sports, Förderer der Kultur und – wie in diesem Fall – als Unterstützer sozialer Initiativen“, betonte er. An fünf Beispielen wurde bei der Veranstaltung verdeutlicht, wie die Gelder der Lotterie eingesetzt werden.

„SchülerInnen-Klima-Konferenz“

Das Ziel der Konferenz war es, Schülerinnen ein Gefühl für die Probleme und Lösungsansätze des Klimawandels zu geben und ihnen dadurch ein nachhaltiges Umwelt- und Klimabewusstsein zu verleihen. Die Konferenz wurde mit Schülern der achten und neunten Klassenstufe durchgeführt. Folgende inhaltliche Bildungsansätze stehen dabei im Vordergrund: Klimawandel und dessen Folgen sowie das Thema „Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung im Alltag“.

„CCG Rhein-Mini-Marathon in der Stadt Germersheim“

Die Welt wird immer globaler und so werden sich zwangsläufig Menschen aus verschiedenen Kulturen treffen. Für ein friedliches Leben ist eine interkulturelle Kommunikation wichtiger denn je. Der Rhein-Mini-Marathon des „Cameroonian Community of Germersheim e.V.“ (CCG) bringt Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen und ermöglicht Ihnen, sich besser kennen zu lernen.

„Beet-Parade Trier“

Um die Idee des Urbanen Gärtnerns in Trier voran zu bringen, wurde im Jahr 2013 die Arbeitsgruppe „Urbanes Gärtnern“ gegründet. Sie hat einen Aktionsplan „Essbare Stadt Trier“ verfasst, der orientiert am Vorbild Andernachs vorsieht, dass Trier sich schrittweise zu einer „Essbaren Stadt“ entwickelt. Dafür wurde unter anderem das Projekt „Hochbeet-Parade“ gestartet, das vorsieht, an ausgewählten Standorten in der Stadt mobile Hochbeete, bepflanzt mit essbarem Grün, aufzustellen.

„Sterntaler für Waisenhäuser in Burkina Faso e.V.“

Der Verein betreut das Waisenhaus Yen Guudi bei Fada N’Gourma in Burkina Faso. Träger der Einrichtung ist ein afrikanischer Schwestern-Orden. Das Waisenhaus wird bei Projekten und durch Vermittlung von Patenschaften für Waisenkinder unterstützt. Unter anderem konnten mit Hilfe vieler Spender schon die Finanzmittel für den Bau eines Wasserturms, eines Hühnerstalls für 400 Legehühner und einer Krankenstation mit medizinischer Einrichtung zur Verfügung gestellt werden. Nun soll ein Kindergarten für 120 Kinder gebaut werden.

„Gartenschule: Smart Garden auf der LGS 2015“

Für die Gartenschule Smart Garden des BUND wurde die erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema Gärtnern durch die Landesgartenschau genutzt, um LehrerInnen zu zeigen, wie sie in Schulgärten mit Ihren SchülerInnen durch die Kombination von Gartenarbeit und Unterrichtsstoff (von Physik bis Deutsch) eine nachhaltige Lernform entwickeln können. Das Besondere an diesem Garten: Am Ende stand die Verknüpfung mit den neuen Medien. Der „Smart Garden“ bot mit den in Hochbeeten angeordneten „Apps“ verschiedene thematische Möglichkeiten für Schulklassen aktiv zu werden: Vom Pizza-Garten bis zum Färber-Garten bot der BUND ganz unterschiedliche fächerübergreifende Themen an.

Neben den gärtnerischen Arbeiten wurden Einsatzmöglichkeiten des Smartphones in Bezug auf den Garten diskutiert und ausprobiert. So konnten Kinder und Jugendliche erleben, dass die Kombination von Natur und Technik auch Platz in ihrem Alltag haben kann. Neben der Nutzung als Recherche und Kommunikations-Medium, entwickelten einige Schüler z.B. eine über das Smartphone steuerbare Beet-Bewässerung.

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