32 Millionen im Lotto-Jackpot erwartet

Lotto-Zwangsausschüttung: Das müssen Sie wissen!

Lotto-Zwangsausschüttung: Das müssen Sie wissen!

Der Lotto-Jackpot ist auch im zwölften Anlauf nicht geknackt worden. Am vergangenen Samstag hat der 6aus49-Gewinntopf wiederum keinen Abnehmer gefunden und damit einen noch höheren Jackpot hervorgebracht – satte 32 Millionen Euro werden jetzt beim Mittwochslotto in Gewinnklasse 1 erwartet. Seit Anfang August hat niemand einen Sechser mit Superzahl erzielen können. Nun gibt es am kommenden Mittwoch (23. September) den 13. Anlauf und dann geht es um den fünfthöchsten Jackpot in der Geschichte von Lotto 6aus49. Sollte der Jackpot auch bei der Ziehung am Mittwoch nicht abgeräumt werden erfolgt eine Zwangsausschüttung.

In der 13. Ziehung muss ausgeschüttet werden

Nach den Spielbedingungen von Lotto 6aus49 darf der Jackpot nur über 12 Ziehungen anwachsen und dann ist Schluss. In der 13. Ziehung muss er ausgeschüttet werden. Die sogenannte Zwangsausschüttung erfolgt nach folgenden Regeln: Entweder gibt es in der 13. Ziehung einen oder mehrere Gewinner in der Gewinnklasse 1, dann wird der Jackpot-Betrag unter den Gewinnern dieser Klasse gleichmäßig aufgeteilt. Gibt es bei dieser Ziehung keinen Super-Sechser, wird der Jackpot der Klasse 2 (Sechser) zugeschlagen. Falls auch diese unbesetzt bleibt, geht der Jackpot in Gewinnklasse 3 (5 Richtige plus Superzahl). Letzteres gilt aber eher als unwahrscheinlich.

Generell gilt die Regelung der Zwangsausschüttung seit 1997, teilte die Saarland-Sporttoto GmbH, derzeit federführende Gesellschaft des Deutschen Lotto- und Totoblocks, mit. Seit Januar 2009 gibt es die Zwangsausschüttung nach 12 Ziehungen. Am 23. September 2009 drohte dem Jackpot zum ersten Mal eine Zwangsausschüttung. Dazu kam es aber nicht, weil in der 13. Ziehung ein Tipper aus Bayern einen Sechser plus Superzahl hatte und sich über den damals rund 31,7 Millionen Euro schweren Gewinntopf freuen konnte.

Mit der Ziehung vom Mittwoch in der 28. Kalenderwoche in diesem Jahr wurde zum zweiten Mal in der deutschen Lotto-Geschichte eine Zwangsausspielung abgewendet, bei der 6 Richtige für den Hauptgewinn gereicht hätten. Den Anfang Juli auf 33,8 Millionen Euro angewachsenen Lotto-Jackpot hat ein Berliner schließlich in der 13. Ziehung im Alleingang abgeräumt. Es war der zugleich vierthöchste Gewinn in der 6aus49-Geschichte.

6aus49-Jackpots: Die bisherigen Top 5

Der dickste „6aus49“-Gewinn überhaupt lag 2007 bei rund 45,3 Millionen Euro. Die Summe teilten sich drei Tipper aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. 2006 gingen rund 37,7 Millionen Euro an einen Glückspilz aus Nordrhein-Westfalen – der zugleich bislang höchste Einzelgewinn im Spiel 6aus49. Den bisher dritthöchsten Gewinn mit rund 35 Millionen Euro teilten sich im Jahr 2009 zwei Spielteilnehmer aus Bayern und Niedersachsen. Und das sind die bisherigen Top 5 in der 6aus49-Geschichte:

  • 45.382.458,00 Euro (2007: Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen)
  • 37.688.291,80 Euro (2006: Nordrhein-Westfalen)
  • 35.047.213,10 Euro (2009: Bayern, Niedersachsen)
  • 33.832.008,60 Euro (2015: Berlin)
  • 31.735.307,00 Euro (2009: Bayern)
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