Spielhallen-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Jobs

Spielhallen-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Jobs
Spielhallen-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Jobs

Rund 1.500 Spielhallenbeschäftigte haben in Hannover für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und gegen die Schließung vieler Automatenhallen demonstrieren. Der Protest verlief friedlich, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Wegen verschärfter Vorschriften für das Betreiben von Spielhallen in Niedersachsen stehen ab Juli 1.000 der 2.000 Spielhallen mit mehr als 3.000 Arbeitsplätzen vor dem Aus.

Mit einem von der Automatenindustrie heftig kritisierten Losverfahren sollen die Kommunen bestimmen, welche Spielhalle bleibt und welche geschlossen werden muss. Künftig gilt ein Mindestabstand von 100 Metern zwischen jeder Spielhalle.

Lies verteidigt Losverfahren

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) hat indes das Losverfahren verteidigt, mit dem nach dem neuen Glückspielgesetz über die Schließung von Spielhallen entschieden werden soll. «Das Los ist am objektivsten, wenn es keine anderen Kriterien gibt», sagte Lies am Dienstag im Landtag.

Der Automatenverband und die FDP hatten den Gesetzentwurf kritisiert. Per Losverfahren sollen die Kommunen bestimmen, welche Spielhalle bleibt und welche geschlossen werden muss. Künftig gilt ein Mindestabstand von 100 Metern zwischen jeder Spielhalle. Lies sagte dazu, diese Regelung sei im Sinne der Spielhallenbesitzer sehr großzügig – in anderen Bundesländern müsse der Mindestabstand zwischen den Betrieben 500 Meter betragen.

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